Die Heldenreise eines Expatriates: Jetzt geht’s ans Eingemachte! 8/13

September 21st, 2013 § 3 comments

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Im Film…
Als nächstes muss sich der Held auf seine große Veränderung vorbereiten: Sowohl in der äußeren Handlung als auch im Inneren macht sich der Held auf den Weg und die Zukunft erscheint am Horizont.

In der Geschichte von Star Wars IV wird Luke in die Geheimnisse der Macht eingeführt und in ihrer Anwendung trainiert. Das geschieht an Bord des Millenium Falcon. Auf der Reise wird das Schiff von den Truppen des Imperiums aufgebracht und direkt in die Höhle des Löwen – den Todesstern – transportiert.

Für den Expat…
… und seine Familie wird es nun, nach den ersten Erlebnissen in der anderen Kultur und dem langsamen Erkennen, dass die Differenzen größer sind als geahnt, langsam ernst. Die Unterschiede und die daraus resultierenden Probleme und Missverständnisse werden zur Belastung. Diesen muss sich die Familie stellen. Jede und jeder jeweils auf unterschiedlichen „Schlachtfeldern“ – am Arbeitsplatz, mit Kolleginnen und Kollegen, im privaten Umfeld, in der Schule etc.

Diese Phase stellt sozusagen den Tiefpunkt in der Kulturschockkurve dar. Es kommt nun darauf an, wie mit dieser Situation umgegangen wird. Entweder kommt es zum Abbruch der Entsendung oder es beginnt der langsame Wiederaufstieg. Dieses Annehmen der Herausforderungen führt zur Feuerprobe.

Die Unterstützung…
Der Mentor bzw. Coach, kann hier helfen und den Expat dabei unterstützen, die notwendige Stabilität zu erreichen, um sich diesen Herausforderungen zu stellen. Die Gefahr eines Abbruchs kann dabei deutlich reduziert werden.

Dies gilt übrigens ebenso für den Expat wie auch für die begleitende Familie. Besonders die Familie sollte Unterstützung erhalten. Der Expat befindet sich zumindest in der Arbeit in einem  ähnlichen Umfeld wie zu Hause. Außerdem befindet er sich natürlich unter einem gewissen Druck, die ihm erteilte Aufgabe erfolgreich zu erfüllen und die damit verbundene Bewährungsprobe zu bestehen.

Seine Familie hingegen reagiert deutlich schneller auf Probleme. Und ein Expat, der bemerkt, dass es seiner Familie schlecht geht, ist deutlich schneller zur Heimreise bereit, als wenn er selbst Probleme hat. „Die zwei Jahre stehe ich schon durch.“

Die Familie mit einzubeziehen ist daher nicht eine nette Geste, sondern ein Erfolgsfaktor der Entsendung.

Mit freundlichen Grüßen

Steffen Henkel

erfolgreich-verändern ist ein Blog der crossculture-academy


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